Anweisung für den Bootsdienst

Mit Wirkung vom 01.08.2014 gilt eine neue

Anweisung für den Bootsdienst in der DLRG

Diese Anweisung steht auf den Seiten des Bundesverbandes zum Download bereit.

Bei der Überarbeitung der Anweisung wurden alle Teile gestrichen, die bereits per Gesetz gelten oder in anderen Regelungen, Anweisungen etc. enthalten sind. Übrig bleiben somit nur DLRG spezifische Ergänzungen.

Wichtige Änderung:

Ab sofort sind immer geeignete Auftriebsmittel zu tragen. Dies sind im wesentlichen die klassischen Rettungswesten aber z.B. auch die Westen der Stömungsretter.

In Zweifelsfragen bleibt nur ein Blick in die Regelungen der GUV, was geeignete Auftriebsmittel sind.

 
 

Rheinschifffahrtspolizeiverordnung

In der Herbstsitzung 2013 hat die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt eine Änderung der Rheinschiffahrtspolizeiverordnung beschlossen. Ziel ist die Einführung von Inland AIS und Inland ECDIS ab dem 01.12.2014.

Dies gilt nicht für Kleinfahrzeuge, ausgenommen Fahrzeuge der Polizei, die mit einem Radargerät ausgerüstet sind, und Fahrzeuge, die mit einem Schiffsattest nach der Rheinschiffsuntersuchungsordnung oder einem nach dieser Verordnung als gleichwertig anerkannten Zeugnis versehen sind.

Für die Boote der DLRG im LV Nordrhein e.V. bedeutet dies, das derzeit kein Boot hiervon betroffen ist. Freiwillige Ausrüstung und Nutzung von AIS verpflichtet jedoch zum gleichzeitigen Betrieb von Binnenschiffahrtsfunk (UBI).

Nähere Informationen findet Ihr hier:

Beschluss der ZKR, Auszug aus Protokoll 2013-II-16

Rechtliche Stellung von Surfern im Küstenbereich

Vor einiger Zeit hat sich still und leise die rechtliche Behandlung der "Surfer" gravierend geändert.

 

SeeSchStrO
§ 31 Wasserskilaufen, Schleppen von Wassersportanhängen, Wassermotorradfahren, Kite- und Segelsurfen

(2) Die Führer von Zugbooten der Wasserskiläufer und von Wassersportanhängen sowie die Wassermotorradfahrer und Segelsurfer haben allen Fahrzeugen auszuweichen; untereinander haben sie entsprechend den Kollisionsverhütungsregeln auszuweichen. Die Führer von Zugbooten, die Wassersportanhänge schleppen, haben diese bei der Begegnung mit Fahrzeugen, Wassermotorrädern und Segelsurfern in ihrem Kielwasser zu halten.

Nichts desto trotz sollte man die Geschwindigkeiten sich nähernder Segelsurfer nicht unterschätzen. Obwohl sie üblicherweise mit 35-40 km/h über das Wasser gleiten erreichen sie bei Sturm Geschwindigkeiten von bis zu  80 km/h.

Kite-Surfer gelten übrigens nicht als Fahrzeuge (SeeSchStrO).