Die fünf verschiedenen „Scheine“ und ihre Einsatzmöglichkeiten

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Rettungsfähigkeit?

Bin ich mit einem Rettungsschwimmabzeichen rettungsfähig?

Wo brauche ich welchen „Schein“?

Was muss ich bei der Rettungsfähigkeit leisten? Was ist der Unterschied zu einem Rettungsschwimmabzeichen?

Viele Fragen, die sich sicherlich noch ergänzen lassen. 

Insgesamt gibt es bis zu fünf verschiedene Qualifikationen bzw. „Scheine“ die unter einem weit gefassten Begriff der Rettungsfähigkeit zusammengefasst werden können und eine Lehrkraft rettungsfähig machen.

Rettungsfähigkeit = bis zu fünf "Scheine"

Rettungsfähigkeit
  • kleine RF
  • große RF
Rettungsschwimmabzeichen
  • RSA Bronze
  • RSA Silber
  • RSA Gold

Die DLRG definiert die Rettungsfähigkeit  enger, als der Sprachgebrauch im Umfeld von Schule ist. Die DLRG versteht unter Rettungsfähigkeit die „kleine“ (Wassertiefe bis 1,20 m) und die „große“ (Wasser tiefer als 1,20 m) Rettungsfähigkeit.
Wie im Schaubild zu erkennen ist, gibt es neben der Rettungsfähigkeit (RF) auch noch die drei Rettungsschwimmabzeichen (RSA).  Hier sind die schwimmerischen und rettungsschwimmerischen Anforderungen höher.
Durch klicken auf die jeweiligen Begriffe im Schaubild werden die geforderten Leistungen zum Erlangen des jeweiligen „Scheines“ sichtbar.

 In der folgenden Tabelle ist gut zu erkennen mit welchem „Schein“ eine Lehrkraft im Sinne des Erlasses „Sicherheitsförderung im Schulsport“ vom 01.12.2014 unter verschiedenen Rahmenbedingungen rettungsfähig ist. Dieser „Schein“ darf nicht älter als 4 Jahre sein.