Organisatorischer Aufbau der DLRG

Der organisatorische Aufbau der DLRG entspricht im Prinzip der Aufbauorganisation der Bundesrepublik Deutschland. Es gibt auch bei der DLRG die Bundesebene mit eigener Satzung und eigenen politischen und administrativen Organen. Nähere Informationen über die Bundesebene der DLRG finden Sie hier.

Unterhalb der Bundesebene sind die insgesamt 18 Landesverbände der DLRG angesiedelt; einer davon ist der Landesverband Nordrhein. Im Gegensatz zu den meisten übrigen Landesverbänden der DLRG ist er flächenmäßig nicht identisch mit dem zugehörigen Bundesland; vielmehr ist die DLRG in Nordrhein-Westfalen aufgeteilt in die Landesverbände Nordrhein und Westfalen. Gleiches gibt es nur noch in Baden-Württemberg, wo sich ebenfalls zwei Landesverbände (Baden und Württemberg) herausgebildet haben. Dies ist nicht zuletzt auf die Größe dieser Bundesländer zurückzuführen.

Auch der Landesverband Nordrhein hat wie die Bundesebene eine eigene Satzung und eigene Organe.

Der Landesverband Nordrhein gliedert sich in Bezirke, die in der Fläche den Kreisen und kreisfreien Städten entsprechen. Auch die Bezirke sind eingetragene Vereine mit eigener Satzung und eigenen Organen, auch wenn sie in der Regel selbst keine Mitglieder haben.

Die Mitglieder finden sich in aller Regel unterhalb der Bezirksebene in den Ortsgruppen oder Ortsvereinen. Die örtlichen Gliederungen stellen die eigentliche Basis der DLRG dar, in der nicht nur die Mitglieder zu Hause sind, sondern in denen auch die meiste Arbeit der DLRG geleistet wird. Auch die Ortsgruppen sind durchweg eingetragene Vereine mit eigener Satzung und eigenverantwortlicher Wirtschaftsführung.

Ortsgruppen finden wir in jedem Kreis; meist sind sie territorial mit dem Gemeindegebiet identisch. Anders sieht es in den "Stadtbezirken" aus, den DLRG-Bezirken in den kreisfreien Städten. In einigen dieser Städte sind die Bezirke selbst die mitgliederführende örtliche Gliederung, haben also keine Ortsgruppen. In anderen kreisfreien Städten hingegen spielen die Ortsgruppen noch eine starke Rolle, was häufig auf gewachsene kommunale und innerverbandliche Traditionen zurückzuführen ist.